Kinder und Jugendliche 08

Kinder und Jungendliche kommen meist nur auf Betreiben des Zahnarztes oder der Eltern in unsere Praxis. Hier wollen und müssen wir die Motivation durch ein abgestimmtes Behandlungskonzept steigern.

In unserer Praxis bieten wir Kieferorthopädische Vorsorgeuntersuchungen an.

So können frühzeitig Störungen im Bereich des Kieferwachstums erkannt und behandelt werden.

Prävention durch Frühbehandlung

Prävention durch optimalen Behandlungszeitpunkt

 

Zur Vorsorge von Haltungsschäden kann sich ihr Kind schon im  Alter von 5-7 Jahren zur Kieferorthopädischen Vorsorgeuntersuchung vorstellen

Falsches Zusammenbeissen kann zu asymmetrischem Gesichtswachstum führen.

Hier kann z. Bsp. ein Bionator das Wachstum verbessern.

Non-Compliance
 
Man spricht hier von Non-Compliance [Nicht-Mitarbeits-] Apparaturen. Diese werden fest eingesetzt und können somit ohne Mitarbeit des Patienten ihre zuverlässige Wirkung entfalten. In der Regel behindern sie nicht beim Sprechen und auch nicht beim Essen.
 
Die Praxis hat uns gezeigt, dass herausnehmbare kieferorthopädische Geräte in der Regel nicht genug getragen werden. Die Konsequenz daraus ist das weitgehende Arbeiten mit festsitzenden Apparaturen.
 
Diese stellen außer guter Zahnpflege auch kaum Anforderungen an den Patienten und führen zu sehr kurzen Behandlungszeiten.

Festsitzende Apparaturen bestehen aus aufgeklebten Brackets  und aktiven Drahtbögen.

 

 

Moderne Brackets sind effizient, ästhetisch und komfortabel

 

Dieses Konzept bedeutet auch eine Entlastung der Eltern. Die ständige Kontrolle der Einhaltung von Tragezeiten bei Kindern entfällt.

Zahnpflege- Wichtig für eine sinnvolle Behandlung!

Die Mundhygiene ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Ohne gute Zahnpflege macht die kieferorthopädische Behandlung keinen Sinn. Auch geradestehende Zähne nützen nichts, wenn sie von Karies befallen sind.
Besonders wenn festsitzende Spangen eingesetzt werden, ist die Mundhygiene entscheidend für den Behandlungserfolg! Es ist uns sehr wichtig, unsere Patienten beim Erlernen einer perfekten Zahnpflege zu unterstützen.
Wenn man eine feste Spange hat, ist es ganz wichtig, die Aussenseiten der Zähne zu putzen, besonders zwischen Bracket und Zahnfleisch. Das Zahnfleisch immer mitputzen.
1. Die Grundhaltung der Zahnbürste ist halb auf dem Zahn, halb auf dem Zahnfleisch. Die Borsten zeigen mit etwa 45 ° zur Zahnachse, im Oberkiefer schräg nach oben, im Unterkiefer schräg nach unten.
Die Problemzone, die Rot-Weiß-Grenze oder der Zahnfleischrand, wird so am besten erreicht.
2. Die Zahnreinigung wird unter sanftem [Wichtig] Druck mit kleinen, auf der Stelle rüttelnden Bewegungen ausgeführt, damit die Borstenspitzen in die Zahnzwischenräume und in die flache Vertiefung am Zahnfleischrand eindringen können.
Für Kinder ist es oft einfacher, kleine kreisende Bewegungen mit der Zahnbürste zu machen.
3. Hilfreich ist es, sich eine systematische Putzreihenfolge anzugewöhnen, beispielsweise im Oberkiefer zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen, dann die Innenflächen der Zähne (KAI), gefolgt in der gleichen Reihenfolge im Unterkiefer, immer Zahn für Zahn. Nur so kann man sichergehen, nicht gewohnheitsmäßig einige Zähne zu vergessen.
Auch unter dem Draht putzen. Dafür die Borsten der Zahnbürste zwischen die Brackets und unter den Bogen schieben.

Bei festsitzenden  Zahnspangen sind zusätzliche Hilfsmittel wie Büschelbürsten oder Interdentalbürsten  sehr  nützlich.  Der Umgang damit  und die Benutzung von Zahnseide sollten in  der Praxis  durch unsere geschulten Fachkräfte erlernt werden, mit falscher Zahnseidebenutzung können durchaus auch Zahnschäden verursacht werden.
Empfehlenswert sind Kurzkopfzahnbürsten mit weichen bis mittelharten Borsten.
Auch moderne elektrische Zahnbürsten mit Ultraschall sind sehr hilfreich.
Die Bürsten sollten nicht länger als 8 Wochen benutzt werden.
Zähneputzen nach System dauert 2 bis 3 Minuten. Es ist uns sehr wichtig, unsere Patienten beim Erlernen einer perfekten Zahnpflege zu unterstützen.